Glossar · Wasser

Trinkwassernotbrunnen

Ein Trinkwassernotbrunnen ist ein Brunnen, der im Krisenfall Wasser für die Bevölkerung liefern soll, wenn die Leitungsversorgung ausfällt. Er gehört zur staatlichen Notfallvorsorge nach dem Wassersicherstellungsgesetz und ersetzt keinen eigenen Wasservorrat.

Definition

Ein Trinkwassernotbrunnen ist ein Brunnen, der im Krisenfall Wasser für die Bevölkerung liefern soll, wenn die Leitungsversorgung ausfällt. Er gehört zur staatlichen Notfallvorsorge nach dem Wassersicherstellungsgesetz und ersetzt keinen eigenen Wasservorrat.

Einordnung

Nach der BBK-Kurzbroschüre zur Trinkwassernotversorgung zählt der Erhalt und die Sanierung des bestehenden Notbrunnenbestands samt vereinzelter Neuerrichtungen als Rückfallebene zu den vier Säulen des Rahmenkonzepts. Die staatliche, leitungsunabhängige Minimalversorgung plant unter anderem 15 Liter pro Person und Tag für mindestens 14 Tage. Die Eigenvorsorge bleibt eine eigene Säule: 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag, möglichst für 10 Tage. Zuständig für die Umsetzung sind Länder, Landkreise, Städte und Wasserversorger; dort erfahren Sie, ob in Ihrer Nähe Notbrunnen vorhanden sind.

Worauf es in der Praxis ankommt

Halten Sie saubere Behälter für den Transport bereit und beachten Sie im Ernstfall die Hinweise der Behörden zur Wasserqualität.

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Quelle: BBK: Trinkwassernotversorgung des Bundes, Kurzbroschüre zur Umsetzung des Wassersicherstellungsgesetzes

Verwandte Begriffe

Redaktionelle Erklärung, Stand Oktober 2026. Keine Rechts-, Medizin- oder Elektroberatung im Einzelfall. Quellen & Methodik