Glossar · Wasser

Brauchwasser

Brauchwasser ist Wasser ohne Trinkwasserqualität, das für Toilettenspülung, Reinigung oder Löschen genutzt wird. Im Notvorrat wird es getrennt vom Trinkwasser gesammelt und gelagert und nicht zum Trinken oder Kochen verwendet.

Definition

Brauchwasser ist Wasser ohne Trinkwasserqualität, das für Toilettenspülung, Reinigung oder Löschen genutzt wird. Im Notvorrat wird es getrennt vom Trinkwasser gesammelt und gelagert und nicht zum Trinken oder Kochen verwendet.

Einordnung

Das BBK rechnet für den Wasservorrat mit idealerweise 2 Litern pro Person und Tag, davon 0,5 Liter zum Kochen, und führt in der Checkliste außerdem Wasserbehälter für Löschwasser oder Brauchwasser auf. Brauchwasser ist deshalb zusätzlich zur Trinkwassermenge zu planen. Geeignet sind saubere, gekennzeichnete Behälter mit Deckel, zum Beispiel für die Toilettenspülung oder das Reinigen. Gekennzeichnet werden sie, damit niemand versehentlich daraus trinkt. Auch Ablaufwasser aus der Leitung oder gesammeltes Regenwasser kann als Brauchwasser dienen.

Worauf es in der Praxis ankommt

Beschriften Sie Brauchwasserbehälter deutlich mit „Kein Trinkwasser“ und lagern Sie sie getrennt von Lebensmitteln.

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Quelle: BBK: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen, Ratgeber mit Checkliste

Verwandte Begriffe

Redaktionelle Erklärung, Stand Oktober 2026. Keine Rechts-, Medizin- oder Elektroberatung im Einzelfall. Quellen & Methodik